Statistische Mechanik/ Kritische Exponenten

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In der Nähe einer kritischen Temperatur TC, bei der ein Phasenübergang stattfindet, nehmen thermodynamische Größen wie die spezifische Wärmekapazität CV/P=T(∂S∂T)V/P∼t→0,t>0t−α, die Magnetisierung m∼t→0,t<0(−t)β∼h1δ, magnetische Suszeptibilität χ∼t→0|t|−γ, die Korrelationsradius ξ∼t→0|t|−ν und die Korrelationsfunktion Ĝ(r)∼t→0r−d+2−η charakteristische Exponentialgesetze als Funktionen der Temperaturdifferenz t=T−TC→0, eines magnetischen Feldes h oder eines Abstandes r an. Die darin vorkommenden Exponenten heißen kritische Exponenten. Später zeigen wir noch, dass die kritischen Exponenten voneinander folgendermaßen abhängen:


2β+γ=2−α=d⋅ν,
(2−η)ν=γ=β(δ−1),


worin die Gleichung 2−α=d⋅ν Hyperskalenrelation genannt wird und d die Dimension des Systems ist, während die ersten beiden Gleichungen als Folge einer Skalenrelation angesehen werden.