Mathematik: Analysis: Anhänge: Zahlenmengen

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natürliche Zahlen

ℕ={1,2,3,…}={k}k=1∞

Die Menge der natürlichen Zahlen ist eine ideale Indexmenge und wird für Abzählbarkeitsaussagen verwendet.

Menge der natürlichen Zahlen einschließlich der "Null": ℕ0={0,1,2,3,…}={0}∪ℕ

Axiomatik der natürlichen Zahlen

(N1) Die Zahl "1" ist eine natürliche Zahl: 1∈ℕ
(N2) Ist n eine natürliche Zahl, so ist auch (n + 1) eine natürliche Zahl: n∈ℕ⇒(n+1)∈ℕ
Definition (n + 1) heißt der Nachfolger von n und n nennt man den Vorgänger von (n + 1)
(N3) Jede Menge M die die Zahl "1" und mit n auch stehts die Zahl (n + 1) enthält ist gleich der Menge der natürlichen Zahlen (M=ℕ)
(Induktionsaxiom)

Primzahlen

Eine wichtige Teilmenge der Natürlichen Zahlen sind die Primzahlen. Primzahlen sind nur durch sich selbst und 1 ohne Rest teilbar. ℙ={2,3,5,7,11,…}

ganze Zahlen

ℤ={…−2,−1,0,1,2…}=−ℕ∪ℕ0

−ℕ:={(−1)⋅x:x∈ℕ}

rationale Zahlen

Die Menge der rationalen Zahlen ist die Menge aller Zahlen die sich als Bruch aus ganzen Zahlen darstellen lassen.

ℚ={x|x=pq,p∈ℤ,q∈ℕ}

Der Fall q=0 ist per Definition ausgeschlossen.

irrationale Zahlen

Die Menge der irrationalen Zahlen ist die Menge aller nichtendlichen und nichtperiodischen Dezimalbrüche.
Beispiele: 2,π,e

reelle Zahlen

Datei:Reelle Zahlen.png
Zahlenstrahl zur Darstellung der Reellen Zahlen

Die Menge der reellen Zahlen bezeichnet die Menge aller Zahlen, die sich durch einen (unendlichen) Dezimalbruch darstellen lassen.

ℝ={x:x=p,p1p2p3… mit p∈ℤpk∈{k}k=09k∈ℕ}

komplexe Zahlen

ℂ={z:z=a+i⋅b mit a,b∈ℝi2=−1}

Dabei wird a=Re(z) als Realteil und b=Im (z) als Imaginärteil von z bezeichnet.


weitere Darstellungsmöglichkeiten

Exponentialdarstellung: z=r⋅ei⋅φ
Trigonometrische Darstellung: z=r⋅(cos⁡φ+i⋅sin⁡φ)
jeweils mit r=a2+b22 und φ=arg⁡z

Beziehungen zwischen Mengen

Im Sinne der Mengeninklusion gilt:

ℕ⊂ℕ0⊂ℤ⊂ℚ⊂ℝ⊂ℂ