Mathe für Nicht-Freaks: Klassenlogik
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Was in unserer Logik-Sprache noch fehlt, sind Mengen (Klassen[1]). Im Kapitel Prädikatenlogik haben wir im Beispiel Arithmetik zwei 1-stellige Prädikate (... ist eine natürliche Zahl) und (... ist gerade) verwendet. In der Mathematik wird aber statt die Menge der natürlichen Zahlen verwendet und statt wird ( x ist ein Element von geschrieben. Das Prädikat wird durch die Definition der Menge der geraden Zahlen überflüssig.
Die Sprache der Klassenlogik
Wir erweitern das Alphabet der Prädikatenlogik um das Elementzeichen und um den Klassenbildungsoperator :
Mathe für Nicht-Freaks: Vorlage:Definition
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Die Regeln 1. und 2. für Terme und die Regeln 1. bis 6. für Formeln entsprechen den Regeln für die Terme und Formeln der Prädikatenlogik. Deshalb gilt:
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Klassenlogik und Mengenlehre
In der Sprache der Klassenlogik kann - und wird! - üblicherweise die Elementare Mengenlehre formuliert, vgl. Mengenlehre. Damit das funktioniert müssen für und die folgenden Prinzipien gelten. Zunächst 3 Definitionen.
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Der Zusammenhang zwischen der Klassenbildung und der Elementrelation wird Abstraktionsprinzip genannt:
In Worten: ist ein Element der Klasse genau dann, wenn die Aussage gilt.
Und für die Gleichheit von Klassen gilt das Extensionalitätsprinzip: zwei Klassen und sind gleich wenn sie dieselben Elemente haben.
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- ↑ Der Unterschied zwischen Klassen und Mengen spielt hier noch keine Rolle.